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Paprika (パプリカ, Papurika?) ist ein Anime-Film aus dem Jahr 2006, der auf Yasutaka Tsutsuis gleichnamigem Roman basiert. Satoshi Kon führte Regie bei dem Science-Fiction-Film und schrieb gemeinsam mit Seishi Minakami auch das Drehbuch. Der Schnitt erfolgte durch Takeshi Seyama. Madhouse war für die Animation verantwortlich und Sony Pictures Classics produzierte und vertrieb den Film.

Paprika handelt von einer Psychotherapeutin, die an der Entwicklung eines neuartigen Gerätes beteiligt ist, das die genaue Untersuchung von Träumen ermöglicht. Das Gerät wird gestohlen und missbraucht, wodurch sich Realität und Traum vermischen.[1]

HandlungBearbeiten

In einer nahen Zukunft hat der übergewichtige Kōsaku Tokita eine revolutionäre psychotherapeutische Behandlungsmethode entwickelt. Diese trägt den Namen DC Mini und ist ein Gerät, das es dem Therapeuten ermöglicht, die Träume des Patienten als Film aufzuzeichnen und zu analysieren. Dem Behandelnden ist es darüber hinaus möglich, mit den Träumen des Patienten zu interagieren und diese in bestimmte Richtungen zu lenken. Atsuko Chiba ist eine der Entwickler dieses Gerätes. Obwohl der DC Mini noch nicht vollständig entwickelt ist, benutzt Chiba das Gerät bereits illegal, um ihren Patienten zu helfen. Dabei agiert sie unter dem Alter-Ego „Paprika“, das immer dann zum Vorschein kommt, wenn Chiba träumt. „Paprika“ ist lebhafter und spontaner als die seriös wirkende Chiba.

Ein Prototyp des DC Mini wird gestohlen. Der unbekannte Dieb benutzt ihn, um das Unterbewusstsein der Menschen zu manipulieren. Als immer mehr Menschen manipuliert werden, macht sich Chiba als „Paprika“ auf, um den Dieb zu finden und ihn zu stellen. Auch Tokitas Assistent wird manipuliert und schließlich auch ihr Chef Toratarō Shima, der Leiter der DC Mini-Entwicklung. „Paprika“ kann ihren Chef jedoch retten, woraufhin Seijirō Inui, der Vorsitzende des Labors, in dem der DC Mini entwickelt wurde, das Benutzen der DC Minis komplett verbietet.

Gemeinsam mit dem Ermittler Toshimi Konakawa machen sich Chiba, Tokita und Shima auf die Suche nach dem Dieb. Sie entdecken, dass Tokitas Assistent und Freund Himuro manipuliert worden ist. Tokita will Himuro alleine retten und wird dabei selbst manipuliert. Traum und Realität beginnen sich zunehmend zu vermischen, als Konakawa, Tokita und der Chef mit der Suche fortfahren.

Es stellt sich heraus, dass der Vorsitzende des Entwicklungslabors selbst der Dieb der DC Minis und der Manipulator ist. Dabei ist er allerdings nicht alleine und bekommt Unterstützung durch den deprimierten Mitarbeiter Morio Osanai. Er will die ganze Welt in seine Traumwelt bringen, um sie dort vollständig unter seiner Kontrolle zu haben. Der Vorsitzende beginnt mit der Verschmelzung der realen und der Traumwelt. Chiba (bzw. „Paprika“) trifft dort auf den manipulierten Tokita. Chiba gesteht dabei Tokita ihre verschwiegene Zuneigung und es gelingt ihr dadurch, Tokita wieder aus seinem Traum zu erwecken.

Als der Vorsitzende zu einer riesigen, dunklen Gestalt wird, stellt sich Chiba ihm gegenüber. Sie isst seine Traumwelt und ihn selbst auf, wodurch sie die Ordnung wiederhergestellt hat. Als Nebeneffekt ist auch die Behandlung von Konakawa, der ihr zwischendurch öfters hilfreich zur Seite stand, erfolgreich verlaufen. Er erlangt die Erkenntnis, dass Fiktion der Ursprung der Realität sein kann. Chiba teilt ihm mit, dass sie und Tokita heiraten werden. Konakawa geht das erste Mal seit Langem in ein Kino und sieht sich den Film Die träumenden Kinder an.[1]

BilderBearbeiten

Wikis zu diesem ThemaBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 Wikipedia

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