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Peppermint Anime hat nun endlich auch „Plastic Memories“ in deutsch synchronisierter Fassung auf BD/DVD herausgebracht. Das Studio Doga Kobo produzierte die Serie 2015, unter der Regie von Yoshiyuki Fujiwara, nach einem Drehbuch von Naotaka Hayashi (Steins;Gate). Im Februar erschien das erste Volume der wohl emotionalsten Romanze, die es je zwischen Mensch und Maschine gegeben hat. TRon hat sich die ersten sechs Episoden angesehen.


Plastic Memories keyvisual mit Logo&Copyright

Die Story

Das SAI produziert eine spezielle Art Androiden, die sogenannten Giftia, die den Menschen nicht nur optisch zum Verwechseln ähnlich sind, sondern auch gefühlsmäßig. Leider haben die Giftia eine exakt begrenzte Funktionsdauer, die sich auf genau neuneinhalb Jahre beläuft. Danach müssen alle Erinnerungen des Giftia im Beisein des Besitzers gelöscht werden, damit der Android nicht außer Kontrolle gerät und sich in einen gefährlichen „Wanderer“ verwandelt.

Tsukasa kommt frisch von der Schule und ihm wird von seinem Vater ein Job beim SAI vermittelt. Er arbeitet nun in der Abteilung, die jene Androiden zurückholt, deren Zeit abgelaufen ist. Seine neue Partnerin Isla, selbst ein Giftia, unterstützt ihn bei der oft schwierigen Aufgabe, die Besitzer der lebensechten Maschinen zu überzeugen, sich von ihnen zu trennen.

Tsukasa möchte mehr über die manchmal etwas tollpatschige Isla erfahren und so kommen sich die Beiden näher. Doch Tsukasa weiß noch nicht alles über Isla, die schon sehr lange für die Abteilung arbeitet. Isla scheint etwas zu bedrücken und selbst als die Beiden in einer firmeneigenen Unterkunft zusammenziehen, ignoriert sie Tsukasa, wenn sie nicht am Arbeiten sind. Er versucht alles um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und ihr ein Lächeln zu entlocken, doch erfolglos. Auch nachdem Tsukasa den Grund für Islas Verschlossenheit erfährt, lässt er nicht von ihr ab.

Bleibende Erinnerungen

Was würdest du tun, wenn du genau wüsstest, wie viel Lebenszeit dir noch bleibt? Alles dreht sich um die Erinnerungen, die ein Giftia gesammelt hat und die verloren gehen, sobald seine Zeit abgelaufen ist. Doch eigentlich sind es gemeinsame Erinnerungen mit den Menschen, für den die Giftia da waren. Diese Erinnerungen können nicht gelöscht werden. Ein schöner Gedanke!

Man kann wunderbar mitfühlen, wie sich Tsukasa auf seine unbeholfene Art der zunächst abweisenden Isla nähert und sich eine innige Freundschaft zwischen ihnen entwickelt. Diese Geschichte von Beziehungen, Liebe und Verlust hat mich gleich beim ersten Mal (OmU) in ihren Bann gezogen. Die deutsche Synchronisation ist dem Original aber absolut ebenbürtig.

Animation

Die Animation ist flüssig und die Zeichnungen sind detailreich, drängen sich aber nicht auf, so dass sie nicht von der Handlung ablenken.

Musik

Der Titelsong "Ring of Fortune" stammt von Eri Sasaki und das Ending "Asayake no Starmine" von Asami Imai. Dem Volume ist auch eine CD mit 15 Titeln des OST beigelegt.

Fazit

Im Gegensatz zu anderen Titeln wie Chobits, die eine Beziehung zwischen Mensch und Maschine thematisieren, setzt Plastic Memories auf die emotionale Bindung und den Verlust einer geliebten Bezugsperson. Auch wenn die Handlung immer wieder durch Situationskomik aufgelockert wird, gibt es doch eine ernstzunehmende Botschaft. Ich will jetzt aber noch nicht zuviel verraten, denn das Finale mit Taschentuch-Garantie folgt noch in den verbleibenden sieben Episoden, die mit Volume 2 am 28.04.2017 veröffentlicht werden.


TRon_SIGN.svg (Profil ¦ Message) 09:28, 8. Apr. 2017 (UTC)

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